Stichwortverzeichnis

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BaFin

Durch das Gesetz über die integrierte Finanzdienstleistungsaufsicht vom 22. April 2002 wurde am 1. Mai 2002 die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gegründet. Unter dem Dach der neuen Anstalt sind die Aufgaben der ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen (BAKred), das Versicherungswesen (BAV) und den Wertpapierhandel (BAWe) zusammengeführt worden. Damit existiert in Deutschland eine sektorübergreifende staatliche Aufsicht, die den gesamten Finanzmarkt umfasst. Das Amt mit Sitz in Bonn und Frankfurt am Main ist eine obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministers der Finanzen. Die BaFin (Sektor Versicherungsaufsicht) führt die Aufsicht über die deutschen Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds. 

BBG

Beitragsbemessungsgrenze (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung für Arbeiter und Angestellte.

Beitragsorientierte Leistungszusage

Mittels Transformationstabellen wird bei dieser Zusageform ermittelt, welche Leistungen mit einem konkreten Beitrag korrespondieren. Diese Leistungen werden dann zugesagt.

Beitragszusage mit Mindestleistung

Im Zuge des Altersvermögensgesetztes wurde die Beitragszusage mit Mindestleistung (§ 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG) eingeführt. Zum Rentenbeginn muss bei diesem Zusagemodell mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge zur Verfügung stehen. Werden Beitragsbestandteile zur Absicherung vorzeitiger Risiken (Invalidität, Todesfall) verwandt, sind diese von der Mindestleistung abzuziehen.

Betriebliche Altersversorgung

Unter betrieblicher Altersversorgung versteht man Leistungen, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern zum Zwecke der Versorgung im Alter und/oder bei Invalidität und/oder nach dem Tod des Mitarbeiters dessen Hinterbliebenen erbringt (§ 1 Abs. 1 BetrAVG). Wesensmerkmal für eine Betriebsrente ist somit die Absicherung mindestens eines biometrischen Risikos. Hierdurch unterscheidet sie sich von einer reinen, renditeorientierten Kapitalbildung.

Betriebsrentengesetz

Gebräuchliche Kurzform für das »Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung - BetrAVG«, vom 19. Dezember 1974. Dieses Gesetz enthält grundlegende Vorschriften über die betriebliche Altersversorgung wie z. B. die Unverfallbarkeit von Versorgungsanwartschaften dem Grunde und der Höhe nach, Abfindung und Übertragung unverfallbarer Anwartschaften und Insolvenzsicherung.

Biometrische Risiken

Unter biometrischen Risiken versteht man alle Risiken, die unmittelbar mit dem Leben einer versorgungsberechtigten Person zusammenhängen. Hierzu zählen im Wesentlichen:

  • Tod
  • Langlebigkeit
  • Invalidität

Überdurchschnittliche FINANZtest-Bewertung

FinanzTest 05/2005

Empfohlen als kostengünstiger Pensionsfonds mit überdurchschnittlicher Renditechance.

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